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Weihnachtsaufführung "Eine moderne Weihnachtsgeschichte"
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Auf der Weihnachtsfeier des DRK Ortsverein Hinte führt das JRK ein kleines Theaterstück im Rahmen des "Cool gegen Gewalt" Kampagne des Jugendrotkreuzes auf. das Stück " Eine moderne Weihnachtsgeschichte" wurde vom JRK-Ortsleiter zusammen mit den Jugendlichen geschrieben. Demnächst könnt ihr euch auf dieser Seite die Videoaufnahmen der Aufführung ansehen.
Eine moderne Weihnachtsgeschichte Personen: Mann, Frau, 3 Engel, 3 Soldaten und ein Erzähler Ort: Verschneiter Wald, eine alte Hütte
Erzähler: Es war einmal, in einem kleinen Land, in dem Krieg herrschte. Ein Land wie es überall sein könnte. In diesem Land zogen ein Mann und seine schwangere Frau am Heiligen Abend einsam und frierend durch den verschneiten Wald. Die beiden waren wegen des Krieges aus ihrem Dorf geflohen. Nun waren sie auf der Suche nach einem Ort für die Nacht, denn die Geburt des Kindes schien nahe. So irrten sie durch den nächtlichen Wald und nach einiger Zeit fanden die beiden eine alte, verfallene Hütte. In einer Ecke der Hütte fanden sie eine trockene Stelle zum ruhen. Und als sie sich zur Ruhe niederlegten, traten bei der Frau die Wehen ein und sie gebar ein Kind.
Erzähler: Doch so allein, wie er und seine Frau gedacht hatten, waren die beiden nicht. Unbemerkt waren 3 Engel an ihr Lager getreten und beobachteten die beiden .
Engel 1: Sieh mal, ein Mann und eine Frau.
Engel 2: Und sie haben ein neugeborenes Kind.
Engel 3: Die Armen haben nichts um das Kind zu wärmen
Erzähler: Und während die Engel die Zwei beobachteten, entschloß sich der Mann loszuziehen, um Decken oder Feuer zu besorgen. Bevor er ging zog er seine Jacke, seine Handschuhe und die Mütze aus und gab sie seiner Frau und dem Kind.
Engel 1: Wir müssen ihnen helfen
Engel 2: Kommt, wir folgen dem Mann.
Erzähler: So folgten Sie dem Mann hinaus in die kalte Nacht. Doch es war zu kalt und der Mann war nur dünn bekleidet, sodaß seine Kräfte schwanden. Kurz bevor er ohnmächtig wurde, entschlossen sich die Engel ihn anzusprechen.
Engel 1: Fürchte dich nicht! Mann: Wer seid ihr!
Engel 3: Wir sind gesandt um dir zu helfen
Engel 2: Wir sind Engel
Mann: Engel?
Engel 1: Steh auf und vertraue uns!
Engel 2: Tu das, was wir dir sagen. Engel 3: Wir werden dich führen und dir helfen.
Erzähler: Und als der Mann aufstand spürte er, wie eine wollige Wärme in ihm aufstieg und er wieder Kraft zum laufen hatte. Ohne weiter darüber nachzudenken folgte er den Engel. Nach einer kurzen Weile erreichten sie eine kleine Lichtung. Am Ende dieser Lichtung lag eine kleine Hütte. Vor der Hütte brannte ein Feuer und drum herum saßen drei junge Soldaten. Sie bereiteten sich gerade ihr Abendessen zu.
Soldat 1: Es ist Weihnachten und ich sitze hier in diesem dunklen Wald.
Soldat 2: Ja und statt eines Bratens essen wir einen laschen Eintopf.
Soldat 3: Aber wenigstens haben wir es warm
Erzähler: Nicht weit entfernt betraten die Engel und der Mann die Lichtung. Als der Mann die Soldaten sah, bekam er große Angst.
Mann: Dort soll ich hingehen?
Engel 2: Mach dir keine Sorgen, wir sind bei dir.
Engel 1: Tu das, was wir dir sagen und dir wird nichts geschehen.
Engel 3: Wir sind bei dir und schützen dich. Mann: Dann vertraue ich euch.
Erzähler: So lief er los in Richtung der Soldaten. Nach einigen Momenten entdeckte ihn einer der Soldaten.
Soldat 1: Heh seht, da kommt jemand.
Soldat 2: Wo? Soldat1 : Dort aus dem Wald.
Soldat 3: Der läuft direkt auf das Minenfeld zu! Soldat 2: Stop, da sind Minen (zu dem Mann schreiend)
Erzähler: Doch der Mann ignorierte die Warnung und lief auf das Minenfeld zu. Was die Soldaten jedoch nicht sahen, war einer der Engel, der neben den Minen kniete
Engel 1: Rührt euch nicht, Gott ist mit diesem Mann (flüsternd)
Erzähler: Und so als hörten sie des Engels Worte und gehorchten Gott explodierte keine der Minen. So gelangte der Mann unversehrt über das Minenfeld. Als die Soldaten dies aber sahen, befiel sie Angst und sie hetzten ihren Hund auf dem Mann. Doch abermals trat ein Engel hervor und flüsterte dem Hund zu:
Engel 2: Bekämpfe ihn nicht, Gott ist mit diesem Mann!
Erzähler: Und der Hund tat dem Mann nichts und rannte statt dessen zurück in die Hütte. Als dies aber geschah befiel Panik die Soldaten und einer hob sein Gewehr (Soldat 3) und wollte dem Mann erschießen. Auch diesem Mal trat einer der Engel heran und flüsterte etwas zum Gewehr.
Engel 3: Schweige still, Gott ist mit diesem Mann. Erzähler: Und das Gewehr schwieg, kein Schuß löste sich aus seinem Lauf. Nun waren die Soldaten total verängstigt und sie fielen auf die Knie.
Soldat 1: Bitte tu uns nichts.
Soldat 2: Wir wollten dir nichts tun.
Soldat 3: Bitte! Mann: Ich will euch nichts tun, gebt mir nur eine Decke und etwas Glut von eurem Feuer. Ich brauche es für meine Frau und unser neugeborenes Kind.
Erzähler: Als die Soldaten dies hörten wich die Angst von ihnen und Verwunderung machte sich breit. Einer von ihnen holte eifrig eine Decke, ein anderer goß etwas von der Suppe in einen Behälter und reichte sie dem Mann.
Soldat 1: Hier nimmt auch etwas von der Suppe.
Soldat 2: Und hier ist eine Decke.
Soldat 3: Leider kann ich dir nichts von der Glut mitgeben, wir haben keinen Behälter dafür.
Erzähler: Da trat einer der Engel an den Mann und flüsterte ihm zu.
Engel 2: Nimmt die Kohle in deine Hand, ich werde sie nicht verbrennen lassen.
Erzähler: Der Mann tat, wie ihm der Engel befohlen hatte und nahm die Kohle in die Hand. Und die Hitze verbrannte seine Hand nicht, denn der Engel schütze ihn.
Mann: Ich danke euch.
Erzähler: Mit der Decke um die Schultern, der Suppe in der einer Hand und der Kohle in der anderen Hand drehte er sich um und machte sich auf den Weg zurück zu seiner Frau und dem Kind. Die Engel aber blieben noch kurz bei den drei Soldaten, die immer noch völlig verwundert waren. Sie stellten sich hinter die drei Soldaten und flüsterten ihnen ins Ort.
Engel zusammen: Fürchtet euch nicht, heute ist Gott mit euch, denn heute ist die Heilige Nacht. Die Nacht, in der Christus geboren worden ist. Frieden allen Menschen auf Erden.
Erzähler: So endet unsere kleine Geschichte. Doch sie könnte überall wieder geschehen, vielleicht sogar diese Weihnachten irgendwo auf dieser Welt.